Versteigerungsakte
Laut Gutachten: a) Hagen Blatt 573: Grundstück BV lfd. Nr. 3: es handelt sich um eine unbebaute Fläche, die vollständig aus Schwarzdecke besteht und mit Stellplatzbaulasten belegt ist. Grundstück BV lfd. Nr. 4: das Grundstück ist mit einer eingeschossigen Gewerbehalle bebaut, zu dem der Sachverständige keinen Zutritt hatte, es hat wahrscheinlich keine eigene Heizung, die Fassade des Gebäudes weist an vielen Bereichen Beulen auf; neun Stellplätze, von denen sieben mit einer Baulast belegt sind; Die auf den Grundstücken eingetragenen Baulasten wurden wertmindernd berücksichtigt, sie bleiben von der Versteigerung unberührt; es liegt bzgl. beider Grundstücke eine Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster der Stadt Hagen vor, von 1856 bis 1895 wurde ein Gaswerk betrieben. 1994 wurde eine orientierende Gefährdungsabschätzung im Auftrag der Stadt Hagen durchgeführt. Der Gutachter kommt zu der Bewertung, dass aufgrund der tiefen Lage der vorgefundenen Produktionsrückstände und der nahezu durchgängigen Oberflächenversiegelung des Geländes eine akute Gefährdung von Personen nicht zu besorgen ist. Sollten jedoch bei zukünftigen Baumaßnahmen Untergrundarbeiten erforderlich sein, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Das gleiche gilt für die Entfernung der vorhandenen Oberflächenversiegelung. Ein gesondertes Altlastengutachten wurde daher nicht eingeholt. Für die Tatsache der Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster wurde ein Risikoabschlag in Ansatz gebracht. b) Hagen Blatt 9082: Das Objekt war dem Gutachter nur stark eingeschränkt zugänglich - : das Grundstück ist bebaut mit einem 5-geschossigen, unterkellerten Wohn- und Geschäftshaus mit nicht ausgebautem Dachgeschoss; Urbaujahr: ca. 1954, (das Ursprungsgebäude war am 15.03.1945 zu 100% kriegszerstört), Nutzfläche rd. 180m², Wohnfläche rd. 594m²; im Erdgeschoss befindet sich ein Supermarkt, im 1., 2. und 3. Obergeschoss wahrscheinlich jeweils 2 Wohnungen und im Dachgeschoss wahrscheinlich 3 Wohnungen; das Haus bildet mit den Nachbargebäuden aktuell eine wirtschaftliche Einheit und hat keine eigene Heizung; im Erdgeschoss und wahrscheinlich auch in mehreren Geschossen sind Durchbrüche zum Nachbargebäude "Hindenburgstr. 28" vorhanden, wofür möglicherweise Rück- und Umbaumaßnahmen einzuplanen sind; Der vorhanden Grundriß stimmt nur teilweise mit dem Grundrißplan überein; es liegt eine Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster der Stadt Hagen vor, von 1856 bis 1895 wurde ein Gaswerk betrieben. 1994 wurde eine orientierende Gefährdungsabschätzung im Auftrag der Stadt Hagen durchgeführt. Der Gutachter kommt zu der Bewertung, dass aufgrund der tiefen Lage der vorgefundenen Produktionsrückstände und der nahezu durchgängigen Oberflächenversiegelung des Geländes eine akute Gefährdung von Personen nicht zu besorgen ist. Sollten jedoch bei zukünftigen Baumaßnahmen Untergrundarbeiten erforderlich sein, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Das gleiche gilt für die Entfernung der vorhandenen Oberflächenversiegelung. Ein gesondertes Altlastengutachten wurde daher nicht eingeholt. Für die Tatsache der Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster wurde ein Risikoabschlag in Ansatz gebracht. Es liegt eine Eintragung im Baulastenverzeichnis vor, die von der Versteigerung unberührt bleibt. Es bestehen zwei Baulasten zugunsten des hier zu versteigernden Grundstücks. c) Hagen Blatt 9123: Nach nur teilweiser Innenbesichtigung - : es handelt sich um einen 1/2 Miteigentumsanteil an einem Wohn- u. Geschäftshaus, das Sondereigentumsrecht umfasst fünf Kellerräume, sowie alle im 2. und 3. und Dachgeschoss belegenen Räume, soweit diese nicht im Miteigentum stehen; im 2. OG befinden sich (in diesem Haus) 2 Wohnungen mit ca. 82m² und 57m² Wohnfläche, im 3. OG befinden sich (in diesem Haus) 2 Wohnungen mit ca. 84m² und wahrscheinlich ca. 55m² Wohnfläche und im Dachgeschoss wahrscheinlich 1 Wohnung mit (in diesem Haus) ca. 68m² Wohnfläche; tatsächlich bildet dieses Gebäude mit dem Nachbarhaus eine wirtschaftliche Einheit, die Heizung wird vom Nachbargebäude mitgenutzt; wahrscheinlich sind in mehreren Geschossen Durchbrüche zum Nachbargebäude "Hugo-Preuss-Str. 2" vorhanden, wofür möglicherweise Rück- und Umbaumaßnahmen einzuplanen sind; Urbaujahr lt. Bauakte: Keller- u. Erdgeschoss 1946/1647, darüber ca. 1955 (Wiederaufbau nach 100% Kriegszerstörung); der tatsächliche Grundriß im 2. OG rechts und im 3. OG rechts stimmt größtenteils mit dem Grundrißplan überein, der tatsächliche Grundriß im 2. OG links stimmt nicht mit dem Grundrißplan überein; das 3. OG links, das Dachgeschoss und die Keller waren dem Sachverständigen nicht zugänglich; es liegt eine Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster der Stadt Hagen vor, von 1856 bis 1895 wurde ein Gaswerk betrieben. 1994 wurde eine orientierende Gefährdungsabschätzung im Auftrag der Stadt Hagen durchgeführt. Der Gutachter kommt zu der Bewertung, dass aufgrund der tiefen Lage der vorgefundenen Produktionsrückstände und der nahezu durchgängigen Oberflächenversiegelung des Geländes eine akute Gefährdung von Personen nicht zu besorgen ist. Sollten jedoch bei zukünftigen Baumaßnahmen Untergrundarbeiten erforderlich sein, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Das gleiche gilt für die Entfernung der vorhandenen Oberflächenversiegelung. Ein gesondertes Altlastengutachten wurde daher nicht eingeholt. Für die Tatsache der Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster wurde ein Risikoabschlag in Ansatz gebracht. Es liegt eine Eintragung im Baulastenverzeichnis vor, die von der Versteigerung unberührt bleibt. Es bestehen zwei Baulasten zugunsten des hier zu versteigernden Grundstücks. d) Hagen Blatt 9122: Nach nur teilweiser Innenbesichtigung - : es handelt sich um einen 1/2 Miteigentumsanteil an einem Wohn- u. Geschäftshaus, im Erdgeschoss des Sondereigentums befindet sich ein Teil eines Ladens (Nutzfläche ca. 155m²), im 1. OG zwei Wohnungen mit ca. 81m² und 50m²; tatsächlich bildet dieses Gebäude mit dem Nachbarhaus eine wirtschaftliche Einheit, die Heizung wird vom Nachbargebäude mitgenutzt; wahrscheinlich sind in mehreren Geschossen Durchbrüche zum Nachbargebäude "Hugo-Preuss-Str. 2" vorhanden, wofür möglicherweise Rück- und Umbaumaßnahmen einzuplanen sind; Urbaujahr lt. Bauakte: Keller- u. Erdgeschoss 1946/1647, darüber ca. 1955 (Wiederaufbau nach 100% Kriegszerstörung); der tatsächliche Grundriß im Erdgeschoss stimmt in groben Zügen mit dem Grundrißplan überein, der tatsächliche Grundriß im 1. OG stimmt nicht mit dem Grundrißplan überein; es liegt eine Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster der Stadt Hagen vor, von 1856 bis 1895 wurde ein Gaswerk betrieben. 1994 wurde eine orientierende Gefährdungsabschätzung im Auftrag der Stadt Hagen durchgeführt. Der Gutachter kommt zu der Bewertung, dass aufgrund der tiefen Lage der vorgefundenen Produktionsrückstände und der nahezu durchgängigen Oberflächenversiegelung des Geländes eine akute Gefährdung von Personen nicht zu besorgen ist. Sollten jedoch bei zukünftigen Baumaßnahmen Untergrundarbeiten erforderlich sein, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Das gleiche gilt für die Entfernung der vorhandenen Oberflächenversiegelung. Ein gesondertes Altlastengutachten wurde daher nicht eingeholt. Für die Tatsache der Eintragung im Altlastenverdachtsflächenkataster wurde ein Risikoabschlag in Ansatz gebracht. Es liegt eine Eintragung im Baulastenverzeichnis vor, die von der Versteigerung unberührt bleibt. Es bestehen zwei Baulasten zugunsten des hier zu versteigernden Grundstücks. Im Hinblick auf die Covid 19 (Corona) Pandemie ist ggfls. vor und / oder im Termin mit dem Erlass von Sicherungsmaßnahmen und gerichtlichen Anordnungen (z.B., aber nicht abschließend: Verpflichtung zum Tragen von Schutzmasken, Wahrung des Sicherheitsabstandes o.ä.) zu rechnen. Die Verkehrswerte wurden gemäß § 74 a Abs. 5 ZVG auf a) Hagen Blatt 573: Flurstück 34 (BV lfd. Nr. 3): 22.400.- Flurstück 35 (BV lfd. Nr. 4): 146.000.- b) Hagen Blatt 9082: 500.000.- c) Hagen Blatt 9123: 246.000.- d) Hagen Blatt 9122: 207.000.- insgesamt: 1.121.400.- festgesetzt.
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